Beyträge zur Anatomie und Physiologie der Thiere. Erstes Heft / von I.A. Albers.
- Albers, Johann Abraham, 1772-1821.
- Date:
- 1802
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Credit: Beyträge zur Anatomie und Physiologie der Thiere. Erstes Heft / von I.A. Albers. Source: Wellcome Collection.
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![Fulica Atva. Gemeines Wasserhuhn. Jede Broncliie bestrmd aus siebcnzclm Ha]bringen. Die nniscitli lanngei inferior, et extern, befesligten sich an der recliten Seite am /.elmlen Ringe, an der linlien Seite am vierzehnten Hinge der Liiftröiire. Lic Lungen waren nur behr klein, und erstrecltten sich nach unten bis zur vierten Kippe; \om Rüchgratlic waren sie einen Zoll breit entfernt. Länge des Herzen? cm ZoJl, Breite drey viertel Zoll. Die Liinge des rechten I^appeiiS der J eher war zwey xmd einen halben Zoll, die Breite anderthalb Zoll. Die Länge des liulicn Lappens betrug zwey Zolle, die Breite kaum einen Zoll. Dieser linlic Lap- pen hatte an der innern Seite einen ziendich langen Anhan.!i. Der Magen lag schräg abwärts, von der rechten nach der linken Seite. Ich unterscheide an diesem Magen, so wie am Hühnermagen, welchem er sehr älinelt, vier Ivlus- keln, nehmlich einen obern, einen untern, und zwey SLitcnmuskcln. Der obei'Ste fängt be}Taahe unter dem corpore Peyeriano an, und man kann vier Flächen an ihm unterscheiden, nelimlich eine hintere, eine vordere, und zwey Seitenflächen. Die vordere Fläche ist schmal, in der Mitte laufen die Muskelfasern grade, an den Seiten aber abwärts. An der hintern Fläche lau- fen alle Fasern mehr von der linken nach der rechten Stile. UjnnitLcIbar liber den Anfang des Zwölffingerdarmes ist an dieser Fläclic eine grofse Erha- benheit, welche em längliches Oval bildet. Die rechte Seitenfläche ist breit xmd concav, an den beyclen Seiten ist sie unterwärts tiefer, wie in der Mitte; daselbst sieht man Longitudinalfasern, an dim Seiten aber laufen sie von aus- sen nach innen. Der rechte Seitenniuskel ist nicht so grofs als der linke, der Seitenrand desselben läuft sehr schräg abNväats, von der rechten nach der linken; da, wo er sich mit dem untern jMuskel, welcher einen Sack bildet, vereinigt, ist gar kein Einschnitt, oder überhaupt eine Abtheüung, sondern die Fasern an beyden Muskeln sind fest mit einander vereinigt; seine obere innere Fläche ist ausirehöhlt. Die Muskelfasern desselben laufen von aussen nach innen, so, dafs sie Bogen bilden. Der linke Seitenmuskel ist gröfser wie der andere, sein dickerer Theil ist unten; mit dem obern Muskel ist er aufs inni<Tste durch Zelliiewebe verbunden; denn die INIuskclfasern der bey- den Muskeln durchkx'euzen sich atif keine Weise mit einander ; \ om untern](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22281253_0068.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)